Tarifbestimmungen

1 Berechnung des Leistungspreises ohne Leistungsmessung

Die Abrechnung erfolgt beim Haushaltskunden nach dem Tarif EVI Classic und beim Gewerbekunden nach Tarif EVI ECO Classic, wobei der Preis für den Elektrizitätsbedarf des Kunden durch die in einem Abrechnungsjahr abgenommene Elektrizitätsmenge in Kilowattstunden bestimmt wird.

2 Ermittlung des Leistungspreises durch Leistungsmessung

2.1 Überschreitet der Elektrizitätsbedarf des Kunden (bei Anwendung der Schwachlastregelung: nur der Bedarf außerhalb der Schwachlastzeit)  25 000 kWh je Jahr
oder
die höchste Viertelstundenleistung in mindestens zwei Monaten eines Abrechnungsjahres 30 kW,
ist die EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG berechtigt, zu den Preisen des Preisblattes Strom Eco Classic abzurechnen.

2.2 Für die Ermittlung des Leistungspreises wird die Jahreshöchstleistung zugrunde gelegt. Als Jahreshöchstleistung gilt das Mittel der zwei höchsten Monatsleistungen eines Abrechnungsjahres. Die Monatsleistung ist die höchste innerhalb eines Monats als Viertelstundenwert gemessene Wirkleistung in Kilowatt (kW). Jedes angefangene kW der Jahreshöchstleistung wird als volles kW berechnet.

2.3 Sofern eine Leistungsmessung nach Punkt 2.1 nicht vorzunehmen ist, können der Kunde oder die EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG eine Leistungsmessung nur bei Übernahme der zusätzlichen Kosten verlangen.


3 Schwachlastregelung

3.1 Die Schwachlastregelung kann nur in Verbindung mit einem der Tarifpreise des Preisblattes Strom Schwachlast beim Haushaltskunden und des Preisblattes Strom nach Schwachlastregelung beim Gewerbekunden gewählt werden. Ein Anspruch auf die Versorgung von Einrichtungen und Geräten zur Raumheizung - mit Ausnahme von Wärmepumpen nach Punkt 4- besteht nicht.

3.2 Die Schwachlastzeit beträgt innerhalb von 24 Std. 8 Std., davon mindestens zusammenhängend 6 Std.. Sie liegt in der Regel zwischen 21.00 und 6.00 Uhr.

3.3 Die vorgenannte Schwachlastzeit gilt für mitteleuropäische Zeit, d.h., bei Einführung der Sommerzeit werden die Schaltuhren nicht umgestellt.


4 Wärmepumpen und andere unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen

4.1 Kann der Strombezug für festangeschlossene elektrische Wärmepumpen zur Raumheizung von der EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG nach Maßgabe der Punkte 4.2 oder 4.3 unterbrochen werden und wird ihr Verbrauch getrennt gemessen, so wird der Stromverbrauch dieser Wärmepumpen bei der Ermittlung des Leistungspreises nicht berücksichtigt. Während der Unterbrechungszeiten darf der Raumwärmebedarf nicht durch elektrische Energie gedeckt werden. Bei Wahl der Schwachlastregelung wird der Arbeitspreis nach dem Preisblatt Strom EVI Schwachlast beim Haushaltskunden und nach dem Preisblatt Strom nach Schwachlastregelung beim Gewerbekunden zugrunde gelegt. Außerdem wird ein Grundpreis und ein Mehrpreis für die erforderliche Mess- und Schalteinrichtung berechnet.

4.2 Bei Wärmepumpen in bivalent-alternativ betriebenen Heizungsanlagen wird die Versorgung für bis zu 960 Stunden im Jahr unterbrochen.

4.3 Bei Wärmepumpen, die den Jahreswärmebedarf allein decken (monovalente Wärmepumpen) oder in bivalent-parallel betriebenen Heizungsanlagen eingesetzt werden, wird die Versorgung innerhalb von 24 Stunden insgesamt bis zu 6 Stunden unterbrochen. Die einzelne Unterbrechung darf nicht länger als 2 Stunden dauern. Die Betriebszeit zwischen zwei Unterbrechungen ist nicht kürzer als die jeweils vorangegangene Unterbrechung

4.4 Der Punkt 4.1 findet auch für andere festangeschlossene Verbrauchseinrichtungen Anwendung, deren Versorgung nach Punkt 4.2 oder 4.3 unterbrochen werden kann. Für Punkt 4.3 gilt dies nur, wenn dadurch die Lastverhältnisse der EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG nicht verschlechtert werden. Nicht anwendbar ist Punkt 4.1 auf andere Verbrauchseinrichtungen, die der Raumheizung dienen.

 

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