Hintergrund

Anträge, Verordnungen und Bestimmungen zur BioWärme

Die Technischen Anschlussbedingungen (TAB), Verordnungen und Bestimmungen für den Anschluss an das Heizwasser-Wärmenetz der EVI finden Sie hier!

Warum ein Holzheizkraftwerk in Hildesheim?

Holzheizkraftwerke schützen die Umwelt, weil sie fossile Energieträger einsparen und CO2-Emissionen reduzieren. Holz ist nachhaltig und unerschöpflich. Das Holz, genauer gesagt das Waldrestholz, das im Kraftwerk der EVI verbrannt wird, stammt zum großen Teil aus der Hildesheimer Region. Das gewährleistet einen naturbelassenen Energieträger, der quasi vor der Tür wächst: So lassen sich weite Transportwege vermeiden.

Wärme so nah

Das Holzheizkraftwerk ist eine einmalige Möglichkeit, eine umweltverträgliche und effiziente Anlage in direkter Nähe zum Verbraucher zu schaffen, zunehmend unabhängiger von konventionellen Energieträgern zu sein und den Anteil an zentraler Energieversorgung bei gleichbleibend guter Qualität zu erhöhen. Außerdem unterstützt die EVI mit dem Projekt die heimische Wirtschaft. Somit schont der Hildesheimer Energieversorger die Umwelt und den Geldbeutel der Kunden und ist zugleich ein regionaler Wirtschaftsmotor.

Funktionsprinzip des Holzheizkraftwerks

Das Holzheizkraftwerk auf dem Gelände der Stadtwerke Hildesheim AG ist eine Anlage, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) funktioniert. Das heißt, sie erzeugt Strom und stellt gleichzeitig Wärme bereit. Energieträger ist ausschließlich Waldrestholz, das ohnehin in der Forstwirtschaft anfällt. Das heißt: Kein Baum wird extra für das Heizkraftwerk gefällt. Die Holzreste werden bereits im Wald vor der Anlieferung zu Hackschnitzeln geschreddert und gelangen dann per Lkw zum Kraftwerk. Die Holzhackschnitzel werden in zwei getrennten Holzfeuerungsanlagen bei circa 970 Grad verbrannt. Eine erhitzt einen Wasserkessel, aus dem die erzeugte Wärme direkt in das Wärmenetz eingespeist wird. Bei der zweiten gelangt die Wärme aus dem Verbrennungsprozess in einen auf 320 Grad erwärmten Thermoölkessel, der über einen Wärmetauscher einen Silikonölkreislauf auf 270 Grad erhitzt. Das erhitzte Silikonöl treibt eine Turbine an, die mit einem Generator gekoppelt ist. So entsteht der Strom. Der Organic Rankine-Cycle (ORC)-Prozess ist ein thermodynamischer Kreisprozess und entspricht dem Wirkungsprinzip einer konventionellen Dampfturbine, benötigt aber eine deutlich geringere Verdampfungsenergie als Wasser. Die Abwärme, die den Generator antreibt, geht dann als Niedertemperaturwärme zum Kunden. In der KWK-Anlage etwa 0,6 Megawatt elektrische und circa 6,7 Megawatt thermische Energie erzeugt.

Vom Holzheizkraftwerk zum Kunden

In Form von heißem Wasser gelangt die BioWärme über isolierte Rohre zum Kunden in eine Übergabestation. Dort wird dann in einem Wärmetauscher das Hausheizungswasser erwärmt. Die Funktionsweise des Wärmetauschers ist mit der eines Warmwasserboilers vergleichbar: Wenn das ankommende Wasser abgekühlt ist, wird es wieder zur Erzeugeranlage zurückgepumpt und aufgeheizt.

Rosige Zeiten für Biomasse

Klimawandel und Klimaschutz sind die großen und wichtigen Themen unserer Zeit. Fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas sind nur begrenzt verfügbar. Biomasse wie Holz dagegen ist ein nachwachsender Rohstoff, der als Energieträger heute und auch in Zukunft eine immer größere Rolle spielt. Denn bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel CO2 an die Atmosphäre abgegeben, wie die Bäume vorher beim Wachsen aufgenommen haben. Es entsteht also nicht mehr CO2 als ohnehin beim Verrotten des Holzes im Wald. Die Verbrennung ist somit CO2-neutral. Zudem sorgt eine spezielle Filteranlage im Holzheizkraftwerk der EVI für gute Emissionswerte.

 

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