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EVI erhält Zeugnis für ihr Technisches Sicherheitsmanagement
23. Januar 2012
Die EVI Energieversorgung Hildesheim hat aktuell die Prüfung ihres Technischen Sicherheitsmanagements (TSM) erfolgreich bestanden. Das Unternehmen wurde in den Bereichen Strom, Gas und Wasser geprüft und ist in allen Bereichen ausgezeichnet worden. Der Geschäftsführer der DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) Landesgruppe Dr. Ing. Torsten Birkholz überreichte für den Bereich Erdgas/Trinkwasser und Dipl.-Ing. Walter Schulz im Auftrag des VDE-FNN für den Bereich Strom die jeweiligen Zeugnisse an die Geschäftsführung und die Technischen Führungskräfte der EVI.
Bei der TSM-Prüfung handelt es sich um eine umfangreiche Prüfung aller technischen und sicherheitsbezogenen Unternehmensbereiche. Der kaufmännische EVI-Geschäftsführer Michael Bosse-Arbogast freut sich über die erfolgreiche Zertifizierung: „Bei der Prüfung hat der DVGW dem gesamten Unternehmen kräftig auf den Zahn gefühlt. So wurden beispielsweise die Qualifikation des Personals, die Organisation der betrieblichen Abläufe, die Arbeitssicherheit, der Bereitschaftsdienst und deren technische Ausstattung geprüft. Das Ergebnis verdeutlicht einmal mehr, dass wir bei der Sicherheit und der Technik im gesamten Unternehmen bestens aufgestellt sind. Wir wissen, dass wir uns dieser Prüfung nicht stellen müssen, sind aber der Überzeugung, dass es für uns als verantwortungsvolles Stadtwerk einfach dazu gehört und nötig ist. Und das Ergebnis ist doch eine tolle Bestätigung für die Qualität unserer Arbeit."
Von dem leistungsfähigen technischen Sicherheitsmanagement der EVI profitieren die Kunden des Unternehmens in der Stadt Hildesheim, sowie in den Gemeinden, die von der EVI folglich sicher und zuverlässig mit Erdgas, Trinkwasser und Strom versorgt werden.
Der freiwilligen TSM-Prüfung hat sich die EVI bereits zum dritten Mal unterzogen. Denn das Unternehmen lässt sich bereits seit 2003 turnusmäßig prüfen. Die Prüfung beinhaltet vier Teile: einen Teil, der die Abläufe des gesamten Unternehmens umfasst, einen Teil für Strom, einen für Erdgas und einen für Wasser. Der DVGW prüft, zertifiziert und überwacht Qualitätsmanagementsysteme, Produkte, Arbeitsanweisungen, und die Personen, die sie ausführen.
Der technische Geschäftsführer der EVI Wolfgang Birkenbusch betont die Bedeutung dieser Prüfung: „Für uns ist es selbstverständlich und wichtig, dass wir die sicherheitsrelevanten Anlagen und Bereiche für unsere Mitarbeiter kontinuierlich überprüfen und auch die Kriterien der eigenen Richtlinien und Dienstanweisungen ebenso kontinuierlich auf den Prüfstand stellen lassen."
Ein Blick in den insgesamt 555 Fragen umfassenden Prüfungskatalog zeigt, welche komplexen Vorgänge und Abläufe überprüft werden. Im Erdgas-Bereich wird beispielsweise die Häufigkeit und Dokumentation der sogenannten Odorierung, also dem Beifügen von Geruchsstoffen zum Erdgas, abgefragt.
Die Technischen Führungskräfte der EVI Hans-Jürgen Pütz, Markus Königshofen und Bernward Rother betonen, dass es mit der Prüfung allein nicht getan ist. „Es finden alle zweieinhalb Jahre Zwischenprüfungen statt und durch interne Audits sorgen wir dafür, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter weiterhin in Sachen TSM am Ball und fit bleibt." sagt Hans-Jürgen Pütz, der auch TSM-Beauftragter der EVI ist. Würde auch nur einer der drei technischen Führungskräfte der Bereiche Erdgas, Trinkwasser und Strom aus dem Unternehmen ausscheiden, müsste der jeweilige Bereich unmittelbar neu geprüft werden. Die Führungskräfte stehen persönlich für das technische Sicherheitsmanagement in ihrem Bereich.
Im Bereich Trinkwasser werden zudem Dokumentation und Häufigkeit von regelmäßigen Besichtigungen der zum Wasserschutzgebiet gehörenden Schutzzonen oder der Umgebung der Wasserfassungsanlagen überprüft, um Veränderungen zu erkennen, die Auswirkungen auf das Trinkwasser haben könnten. Eine weitere Frage nach betrieblichen Anweisungen zum Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender Teile, richtet den Fokus auf die Sicherheit im Umgang mit Strom-Anlagen.
Auch die Technischen Führungskräfte sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die sicherheitstechnischen Belange stehen bei der EVI gewollt ganz oben. Dies wurde hiermit erneut bestätigt: „Die Vorbereitungen für so eine umfassende Prüfung belaufen sich auf zwei Jahre. Die Prüfung selber sollte ursprünglich drei Tage dauern, konnte aber nach zwei Tagen abgeschlossen werden." freut sich Hans-Jürgen Pütz. Er ergänzt: „Ein Stadtwerk, dass das Regelwerk TSM beherrscht, hat das entscheidende Know-How im Haus."
