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Die EVI bringt den Ausbau von E-Ladesäulen voran

(vom 18.04.2018)

Die EVI Energieversorgung Hildesheim (EVI) errichtet ab sofort weitere Ladesäulen für E-Fahrzeuge und bringt so den Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Stadt und der Region weiter voran.

Der dazugehörige Vertrag mit der Stadt Hildesheim wurde von Andrea Döring, Stadtbaurätin der Stadt Hildesheim, und den Geschäftsführern der EVI Michael Bosse-Arbogast und Wolfgang Birkenbusch unterzeichnet.

Die insgesamt acht neuen Säulen, die im Bauabschnitt 1 mit der Stadt Hildesheim abgestimmt sind, werden in der Bahnhofsallee, der Arnekenstraße, dem Pelizaeusplatz, der Mendelssohnstraße, der Frankenstraße, der Pappelallee, der Jordanstraße/Ecke Ehrlicherstraße sowie der Straße An der Pauluskirche gebaut. Darüber hinaus ist für das Jahr 2018 der Bau weiterer Ladesäulen geplant.

„Der Ausbau von E-Ladestationen weist genau in die richtige Richtung“, so Andrea Döring: „Die Stadt Hildesheim braucht diese Initiative der EVI, um in Sachen Luftreinhaltung und Klimaschutz entscheidende Schritte nach vorne zu machen.“

Im gesamten Landkreis Hildesheim gibt es aktuell 40 Ladepunkte an 19 Ladesäulen. In der Stadt Hildesheim gibt es zurzeit die beiden E-Ladesäulen der EVI am Römerring und der Jakobistraße sowie eine Ladesäule in der Marheinekestraße und eine am Kennedydamm. Mit den neuen zusätzlichen acht Säulen der EVI, die über 16 Ladepunkte verfügen, erhöht sich diese Zahl somit deutlich.

Standorte von bestehenden und neu geplanten E-Ladesäulen der EVI (Quelle: Google Maps)

Die Ladestationen werden von der EVI, die auch die Anschaffungskosten in Höhe von etwa 12.000 bis 15.000 Euro pro Säule trägt, betrieben. Die Stadt Hildesheim stellt die Fläche im öffentlichen Raum bereit und wird die Ladestellplätze mit entsprechenden Hinweisschildern versehen. Mit der verstärkten Nutzung von E-Fahrzeugen wird über geringere Fahrzeugemissionen ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität und zur Verringerung der verkehrsbedingten Lärmemissionen bewirkt. Beides wird mittel- und langfristig zu einer erheblichen Verbesserung der Aufenthalts- und Lebensqualität insbesondere im hoch belasteten Innenstadtbereich beitragen. Sowohl bei der EVI als auch der Stadt Hildesheim sind bereits verschiedene E-Fahrzeuge in die Unternehmensfuhrparke integriert.

Die Stadt Hildesheim und die EVI starteten ihre gemeinsame Initiative, um die E-Mobilität in Hildesheim voranzubringen, im vergangenen Jahr mit einer Ladestation in der Jakobistraße. Die Ladestation dort ermöglicht „rund um die Uhr“ das gleichzeitige Laden von zwei Fahrzeugen mit einer Ladekapazität von 3 kW bis zu 22 kW pro Stunde. Die mit dem mittlerweile für Europa genormten „Typ 2-Stecker“ ausgestattete Säule gewährleistet in der Regel innerhalb von maximal zwei Stunden eine 80-prozentige Batterieladung, sofern im Fahrzeug das entsprechende Lademodul vorhanden ist. Bis auf weiteres ist der Service für die Nutzerinnen und Nutzer kostenfrei. Die Fahrzeuge können – solange der Ladevorgang dauert – zudem kostenfrei parken. Die Aufladung ist mit allen Kartensystemen, die von E-Tankstellen ausgegeben werden (sogenannte „RFID-Karten“) möglich.

Die EVI hat bereits im Jahr 2011 die erste E-Ladesäule auf ihrem Gelände gebaut.

Auch die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge mit Elektroantrieb in der Stadt und dem Landkreis hat sich nach Angaben des Landkreises Hildesheim erhöht. Dies gilt insbesondere ab 2016, hier waren insgesamt 82 reine E-Fahrzeuge zugelassen, ein Jahr später waren es mit 170 Fahrzeugen schon mehr als doppelt so viele. Auch die Zahl der Hybridfahrzeuge ist in diesem Zeitraum von 347 auf 415 gestiegen. Insgesamt sind in Deutschland aktuell 60.000 elektrische Fahrzeuge zugelassen.

„Das sind zwar auf den ersten Blick niedrige Zahlen, aber viele statistische Kurven beginnen so. Entscheidend ist die Tendenz und die ist eindeutig. Wir sind sicher, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Ausbau der örtlichen Ladesäuleninfrastruktur und den Zulassungszahlen bei E-Fahrzeugen gibt. Die Entscheidung für ein E-Auto fällt nun mal leichter, wenn man weiß, dass im direkten Umfeld ausreichend Lademöglichkeiten vorhanden sind“, erläutert der kaufmännische Geschäftsführer der EVI Michael Bosse-Arbogast.

Er ergänzt: „Gleichzeitig stellen wir fest, dass beim Tanken ein Umdenken stattgefunden hat, denn E-Fahrzeuge werden schwerpunktmäßig an der eigenen Ladebox zuhause geladen. Nach unseren Erkenntnissen werden etwa 80 % der benötigten Strommenge zuhause nachgetankt. Daher haben wir auch unser neues Förderprogramm für Ladesäulen etabliert. Wir fördern den Kauf einer Ladesäule oder einer Ladebox bei der EVI Energieversorgung Hildesheim bei Abschluss eines EVI-ÖKOSTROM-Produktes für mindestens 12 Monate mit einem Betrag von 500 Euro. Das funktioniert übrigens am allerbesten in Kombination mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage und einem entsprechenden Speicher.“

Bringen die E-Mobilität voran: Michael Henne (Leiter Vertrieb bei der EVI), Sandra Brouër (Stadt Hildesheim), Özer Calisir (EVI Vertrieb), Michael Bosse-Arbogast (Kaufmännischer Geschäftsführer der EVI), René Hußnätter (Leiter des Bereichs Markt bei der EVI), Michael Veenhuis (Stadt Hildesheim) und Andrea Döring (Stadtbaurätin Stadt Hildesheim) (von links)

„Mit der EVI-Ladebox und einer passenden Photovoltaikanlage mit oder ohne Speicher, die wir durch die EVI Solarmeile errichten lassen, haben wir für jede E-mobile Fahrerin und jeden E-mobilen Fahrer eine passende Lösung im Angebot, inklusive einer umfassenden Beratung“, sagt Michael Henne, der Vertriebsleiter der EVI.

Wie sich E-Mobilität nahtlos in den Alltag einfügt und diesen verändert, zeigt Michael Henne, der von der EVI einen VW e-up! als elektrischen Dienstwagen erhalten hat. Das Elektroauto wird zuhause an der Ladebox aufgeladen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert hierfür den Strom. „Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass der Wagen umweltfreundlich betankt wird“, findet Michael Henne.

Zum 1. Mai führt die EVI ihre neue EVI e-mobil-Ladekarte ein. Hier hat sich die EVI mit dem Stadtwerke-Verbund ladenetz.de zusammengeschlossen, so dass Inhaberinnen und Inhaber der EVI E-mobil-Ladekarte an aktuell 1.700 Ladestationen deutschlandweit und ab 2019 an mehr als 12.000 Stationen in ganz Europa ihr Fahrzeug aufladen können. In diesem Zuge ändern sich die bisherigen Nutzungsbedingungen an allen EVI-Ladepunkten in Hildesheim und Umgebung. Dazu gehören die Grundgebühr, der Arbeitspreis und die maximale Nutzungsdauer. Mit dem neuen EVI e-mobil ladeÖKOSTROM bezahlt man monatlich eine Grundgebühr in Höhe von 19,90 € plus 3,50 € pro Ladevorgang bei Ladesäulen mit einer maximalen Leistung in Höhe von 22 kWh. Bei Ladesäulen mit einer Leistung ab 50 kWh fallen 10,50 € pro Ladevorgang an. Die EVI hat die bei ihr registrierten Ladekarteninhaber am 12. April im Rahmen einer Informationsveranstaltung über dieses Thema persönlich informiert.

Mit „EVI e-mobil“ hat der Hildesheimer Energieversorger eine eigene Marke ins Leben gerufen, um das Thema E-Mobilität weiter nach vorne zu bringen. „Hier ist das Ende auch noch nicht erreicht, denn wir planen bereits den Ausbau weiterer Säulen in der Stadt und der Region“, sagt Bosse-Arbogast.

„Wir denken das Thema aber noch viel weiter“, sagt Michael Henne und führt aus: „Denn hier geht es eben um sektorenübergreifendes Denken. Wie passt E-Mobilität zum Wohnen der Zukunft? Wie können E-Mobilität und CarSharing sinnvoll miteinander verbunden werden? Das sind Fragen, deren Antworten bei uns absolut im Mittelpunkt stehen.“

Michael Bosse-Arbogast konkretisiert diesen Gedanken: „Die EVI wird damit auch Mobilitätsanbieter. Hier werden wir, wie auf anderen Gebieten auch, überzeugende Lösungen anbieten. So sollen in den kommenden Jahren mehrere CarSharing-Stationen in der Stadt aufgebaut werden.“  „Diese Maßnahmen spielen bei der Aufstellung des Masterplans Luftreinhaltung eine wesentliche Rolle“, ergänzt Stadtbaurätin Andrea Döring. „Wir erhoffen uns für die Maßnahmen die Unterstützung des Bundes in Form von Fördermitteln.“

Seit 2015 zeigt die EVI zudem in ihrem umweltpädagogischen Schulprojekt E-Mobilität Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5. die Vorteile der E-Mobilität. Hierbei geht es auch um die Themen Energiewende, Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Der EVI ist es außerdem wichtig, Kinder für einen bewussten Umgang mit Wasser und einen sparsamen Umgang mit Energie zu sensibilisieren und bietet auch zu diesen Themen Schulprojekte für die Jahrgangsstufen 3. und 4. an.

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