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Drei neue E-Ladesäulen für Bad Salzdetfurth

(vom 24.08.2018)

Die EVI Energieversorgung Hildesheim (EVI) nimmt drei neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Bad Salzdetfurth in Betrieb. Damit ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur auch in dieser Stadt gestartet.

v.l.n.r.: F. Gabel, T. Kasten, M. Henne, Ö. Calisir, M. Bosse-Arbogast, P. Gebhardt, B. Schäfer

Eine der neuen Säulen steht in der Bodenburger Straße. Direkt hinter dieser Säule eröffnet die EVI in der Bodenburger Straße 55a in einigen Monaten ein neues Kundencenter, gemeinsam mit den Stadtwerken Bad Salzdetfurth. Eine weitere Säule steht auf dem Parkplatz des Solebads und eine in der Oberstraße, gegenüber der Hausnummer 10. Diese Säule wurde erst in dieser Woche errichtet und wird in den kommenden Tagen funktionsfähig sein.

Die neuen Ladesäulen verfügen über je zwei Ladepunkte und ermöglichen so rund um die Uhr das gleichzeitige Laden von zwei Fahrzeugen mit einer Ladekapazität von 3 kW bis zu 22 kW pro Stunde. Die mit „Typ 2“-Stecker ausgestattete Säule gewährleistet in der Regel innerhalb von maximal zwei Stunden eine 80-prozentige Batterieladung, sofern im Fahrzeug das entsprechende Lademodul vorhanden ist.

„Die E-Mobilität kommt voran und das natürlich auch in Bad Salzdetfurth“, freut sich der kaufmännische Geschäftsführer der EVI, Michael Bosse-Arbogast und ergänzt: „Durch die enge und gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bad Salzdetfurth haben wir die Stadt beim Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur natürlich immer mit im Blick.“

Thomas Kasten, Kämmerer und Erster Stadtrat der Stadt Bad Salzdetfurth ergänzt: „Die gute Zusammenarbeit mit der EVI kann ich nur bestätigen. Die EVI hat sich hier als kompetenter Energieversorger und technischer Betriebsführer unseres Wassernetzes der Stadtwerke in der Stadt etabliert und davon profitieren alle Einwohnerinnen und Einwohner. Eine gute Beratung durch persönliche Ansprechpartner, deren Gesichter man kennt, in einem ansprechenden Kundencenter vor Ort und nun die Möglichkeiten zum Laden von E-Autos, was will man mehr?“

Die Ladestationen werden von der EVI, die auch die Anschaffungskosten in Höhe von etwa 12.000 bis 15.000 Euro pro Säule trägt, betrieben. Die Stadt Bad Salzdetfurth hat die Fläche im öffentlichen Raum bereitgestellt und wird die Ladestellplätze mit entsprechenden Hinweisschildern versehen. Mit der verstärkten Nutzung von E-Fahrzeugen wird über geringere Fahrzeugemissionen ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität und zur Verringerung der verkehrsbedingten Lärmemissionen bewirkt. Dabei ist das Thema für die EVI nicht neu: Bereits im Jahr 2011 hat der Energieversorger die erste öffentliche E-Ladesäule auf seinem Kundenparkplatz in Hildesheim gebaut und die Anzahl an E-Autos im firmeneigenen Fuhrpark kontinuierlich erhöht.

Für den Tankvorgang bietet das Unternehmen die EVI e-mobil-Ladekarte ein. Hier hat sich die EVI mit dem Stadtwerke-Verbund ladenetz.de zusammengeschlossen. Inhaberinnen und Inhaber der EVI E-mobil-Ladekarte erhalten dadurch eine Reihe von Vorteilen: Nach der Einrichtung eines Kundenkontos auf der Internetseite der EVI kann man an aktuell 2.200 Ladestationen deutschlandweit und ab 2019 an mehr als 13.000 Stationen in ganz Europa bargeldlos und ohne Geldkarte das E-Fahrzeug aufladen und die Tankvorgänge bezahlen. Per E-Mail erhält man Benachrichtigungen über neue Rechnungen und kann so seine Kosten gut im Blick halten.

Für den Ladevorgang selber hält man die Ladekarte vor das RFID-Symbol auf der Ladesäule, steckt das Ladekabel in die Säule und anschließend in sein E-Auto. Zum Beenden des Vorganges wird die Karte erneut vor das RFID-Symbol gehalten. Auf jeder Ladesäule ist eine genaue Anleitung – auch in englischer Sprache – zu finden.

Mit dem EVI e-mobil ladeÖKOSTROM bezahlt man monatlich eine Grundgebühr in Höhe von 19,90 € plus 3,50 € pro Ladevorgang bei Ladesäulen mit einer maximalen Leistung in Höhe von 22 kWh. Bei Ladesäulen mit einer Leistung ab 50 kWh fallen 10,50 € pro Ladevorgang an.

Eine verbrauchsgenaue Abrechnung ist aktuell deutschlandweit aufgrund eichrechtlicher Anforderungen nicht möglich. Daher setzten viele Anbieter, wie auch die EVI, aktuell auf pauschale Abrechnungsmodelle. Dabei wird der Energieverbrauch -  anders als bei einer herkömmlichen Benzin-Tanksäule - nicht direkt an der Säule gezahlt, sondern nach Monatsende abgebucht. Elekroauto-fahrerinnen und– fahrer müssen aber in die Lage versetzt werden, ihren tatsächlichen Verbrauch nach Erhalt einer Rechnung überprüfen zu können. Für Januar 2019 plant die EVI daher ein verbrauchsbasiertes Bezahlmodell. Die  Zahlung per PayPal ist bereits heute möglich.

Darüber hinaus bietet die EVI für das Auftanken von E-Fahrzeugen im privaten Bereich Ladeboxen in verschiedenen Größen an, die Kleinste ist gerade mal so groß wie ein Din-A4-Blatt. Michael Bosse-Arbogast sagt dazu: „E-Autos tanken anders, denn sie werden schwerpunktmäßig an der eigenen Ladebox zuhause geladen. Nach unseren Erkenntnissen werden etwa 80 % der benötigten Strommenge zuhause nachgetankt. Daher haben wir auch unser neues Förderprogramm für Ladesäulen etabliert. Wir fördern den Kauf einer Ladesäule oder einer Ladebox bei der EVI Energieversorgung Hildesheim bei Abschluss eines EVI-ÖKOSTROM-Produktes für mindestens 12 Monate mit einem Betrag von 500 Euro. Das funktioniert übrigens am allerbesten in Kombination mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage und einem entsprechenden Speicher. So haben wir sowohl für den öffentlichen, den halböffentlichen und den privaten Bereich etwas Passendes im Angebot.“ Die Installation und Inbetriebnahme kann zudem durch das Partnerunternehmen EVI Solarmeile erfolgen.

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