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Die EVI warnt vor wettbewerbswidrigem Verhalten

(vom 25.07.2016)

In den vergangenen Wochen kommt es im Stadtgebiet von Hildesheim wieder vermehrt zu Hausbesuchen von Vertretern, die bewusst falsche Informationen verbreiten und Bewohner damit zu einem Wechsel des Energieversorgers veranlassen wollen.

Die EVI rät dringend, niemals unbedacht eine Unterschrift an der Haustür zu leisten und sich vorher immer zu vergewissern, ob die Behauptungen der Vertreter glaubhaft sind und der Wahrheit entsprechen.

Vor kurzem erst erschienen eine Frau und ein Mann an der Haustür einer langjährigen Kundin der EVI und behaupteten, dass der Energieversorger EWE Energie AG ab dem 01. August 2016 anstelle der EVI der neue Energielieferant für Strom und Erdgas sei. Aus diesem Grund müssten sie die Kunden- und Gerätenummern erfassen. Die Kundin wies die ominösen Besucher geistesgegenwärtig darauf hin, dass ihr die EVI als ihr Lieferant bisher keine schriftliche Mitteilung über eine Vertragsänderung gemacht habe. Daraufhin behaupteten die Vertreter, diese Mitteilung käme in der nächsten Woche. Die Kundin ging auf das Angebot der Vertreter nicht ein, lies diese nicht in ihre Wohnung und meldete der EVI diesen widerrechtlichen Vorgang schriftlich. Die EVI erhielt auch noch von weiteren Kunden die Nachricht, dass die Vertreter behaupteten, die jeweiligen Straßen, in der die Kunden wohnen, würden von der EVI künftig auf einen anderen Energieversorger umgestellt.

Die EVI stellt eindeutig fest: Die EWE Energie AG übernimmt nicht die Strom- und/oder Gasversorgung einzelner Straßenzüge im Stadtgebiet Hildesheim und wird somit auch nicht automatisch Lieferant für die Anwohner dort. Diese Behauptung soll Kunden zum Abschluss eines Neuvertrages bewegen und dieses Verhalten ist für die EVI nicht hinnehmbar. Die EVI hat das Oldenburger Unternehmen aufgefordert eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Sollten Kunden dennoch einem dieser Betrüger geglaubt und einen Vertrag abgeschlossen haben, besteht für sie immer noch das Recht, diesen Vertrag zu widerrufen. Dieses müssen die Kunden innerhalb einer Frist von zwei Wochen wahrnehmen. Gerne helfen hier auch die Beraterinnen und Berater der EVI in den Kundencentern und Kundenbüros.

Außerdem sollten sich die Geschädigten bei dem Unternehmen beschweren, das den Vertrag verschickt hat und die EVI über den Vorfall informieren. Dazu ist es ratsam, den Vorfall der Verbraucherzentrale zu melden. Grundsätzlich rät die EVI, niemanden in sein Haus oder seine Wohnung zu lassen. Die Mitarbeiter der EVI tragen Arbeitskleidung und haben immer einen Dienstausweis dabei. Dazu besteht die Möglichkeit, bei der EVI anzurufen, um nachzufragen, ob es sich um einen echten EVI-Mitarbeiter handelt. Kunden erreichen die EVI in solchen Fällen unter der Nummer 508-301.

 

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