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24.09.2015 0

Mehr Fernwärme für Drispenstedt

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Die EVI engagiert sich beim Ausbau der Fernwärmeversorgung für gbg-Wohnungen in Hildesheim Drispenstedt.

Rund um die Ehrlicherstraße in Hildesheim Drispenstedt erweitert die EVI ihr Fernwärmenetz. Bis Mitte 2016 sind Tiefbau- und Installationsunternehmen im Auftrag der EVI damit beschäftigt, die Wärmeleitungen in die Häuser zu verlegen und teilweise zu sanieren. Kernstück der modernisierten Versorgung für das Quartier wird die Energiezentrale in der Ehrlicherstraße 18. Ausgestattet mit einem modernen, erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk (BHKW) wird die Energiezentrale den Regelbetrieb bis Mitte Dezember 2015 aufnehmen.

Übergabestation statt Heizkessel
Die neuen Anlagen sollen das Quartier umweltschonend und effizient mit Wärme sowie Warmwasser versorgen und obendrein Strom erzeugen. Insgesamt investiert die EVI rund drei Millionen Euro in den Ausbau der Fernwärmeversorgung für Drispenstedt.

In den Heizungskellern der neu angeschlossenen Häuser stehen statt der bisherigen Gaskessel jetzt nur noch die vergleichsweise kleinen Haus-Übergabestationen. In diesen Stationen wird das heiße Wasser aus den Wärmeleitungen über Wärmetauscher an die Heizungs- und Warmwasserkreisläufe der Häuser übergeben und von dort in die Wohnungen geleitet. Die Vorteile dieser zentralen Lösung: Die Versorgungssicherheit wird weiter verbessert und langfristig wird der Energieverbrauch für die Wohnanlagen sinken.

Für diese Ziele arbeitet die EVI bei dem Projekt eng mit der gbg zusammen. Die Wohnblöcke aus den sechziger und siebziger Jahren werden von der gbg nach und nach energetisch optimiert. Solche energieeffizienten Wohnungen benötigen insgesamt weniger Heizenergie. Das ermöglicht der EVI, im nächsten Schritt die Temperatur in den Fernwärmeleitungen zu senken und somit wiederum viel Energie bei der Wärmeerzeugung einzusparen. Auch die Einbindung erneuerbarer Energien wird später möglich sein.

Modellfall Drispenstedt
Damit haben die Optimierungsmaßnahmen in Drispenstedt einen echten Modellcharakter. Rund 40 Prozent der gesamten Endenergie in Deutschland werden im Gebäudebereich verbraucht. Bei Bestandswohnungen der Baujahre 1949 bis 1978 sehen Experten die größten Sparpotenziale in Bezug auf den Heizenergieverbrauch und damit die besten Möglichkeiten, die Umwelt zu entlasten. Genau in diese Kategorie fallen die gbg-Häuser in Drispenstedt.

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