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Paar beim Frühstück

Weil wir mit Ihnen
den Tag begrüßen.

Mutter und Tochter backen

Weil wir Wärme 
in Ihr Zuhause bringen.

Vater und Sohn hören mit Kopfhören Musik

Weil Sie bei uns 
den Ton angeben.

Senioren haben sich lieb

Weil Sie uns 
am Herzen liegen.

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von Ekaterina Schridde 01.11.2018 0

Umweltfreundlich mit Fernwärme versorgt im Wohngebiet Ostend.

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Das Holzheizkraftwerk der EVI Energieversorgung Hildesheim erzeugt seit 2011 durch Kraftwärmekopplung Biowärme und Strom. Es speist diese Energie in das Fernwärme- und das Stromnetz ein. Als Energieträger verwendet die EVI naturbelassenes Waldrestholz, das ständig nachwächst. Selina Goodfellow (von links), die erste Ansprechpartnerin im Vertrieb, Jörg Tornau, der Ansprechpartner im Vertrieb für die Fernwärme, und Klaus Blome, der den Betrieb des Kraftwerkes verantwortet, vor dem Holzheizkraftwerk.

Dort, wo vor einigen Jahren noch Soldaten stationiert waren, ent­steht Hildesheims neues Wohn­gebiet: Auf dem Gelände der ehemali­gen Mackensen-Kaserne werden künftig etwa 1.200 Menschen in ihre Miet- und Eigentumswohnungen sowie Häuser einziehen.

Das Baugebiet Ostend ist nicht nur zentral gelegen, sondern wird auch nachhaltig sein. „Unser Ziel ist es, den Stadtteil mit einer modernen und kli­mafreundlichen Energie- und Wärme­versorgung aufzubauen, inklusive eines modernen Mobilitätskonzepts“, betont Michael Bosse-Arbogast, Geschäftsfüh­rer des Hildesheimer Energieversorgers EVI. „Wir sind uns dort unserer Verant­wortung bewusst und verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz.“ Aus diesem Grund sind im Ostend Ladestationen für Elektroautos und Carsharing-Ange­bote geplant. Bereits heute fördert das Unternehmen Ladeboxen für E-Fahrzeu­ge mit 500 Euro.

Ein wichtiger Baustein für das klimafreundliche und moderne Baugebiet ist der Anschluss an das Fernwärmenetz: Die EVI kann das gesamte Ostend aus ihrem Holzheizkraftwerk beliefern, zusätzlich auch Gebäude, die auf dem Weg dorthin an der Fernwärmeleitung liegen. „Mit unserer Fernwärme versor­gen wir beispielsweise schon den Cam­pus der HAWK, den Dom, das Rathaus, Hotels, Schulen, Verwaltungsgebäude und zahlreiche private Gebäude“, erklärt Jörg Tornau, im Vertrieb zuständig für das Thema Wärmeversorgung. Zudem sind durch den sehr guten sogenannten Primärenergiefaktor der Fernwärme der EVI Einsparungen beim Hausbau mög­lich, weil hohe gesetzliche Anforderungen an den Umweltschutz bei Neubauten bereits zum Teil erfüllt werden.

Der Anschluss an die Fernwärme (EVI BioWärme) ist für Bauherren damit auch ein Baustein bei der Finanzierung, um gute Chancen für günstige Kredite und Zuschüsse von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu bekom­men. „Fernwärme kann für Boden- und Wandheizungen sowie Raumlufttechni­ken genutzt werden. Außerdem ist sie mit Solarthermieanlagen für die Warm­wasseraufbereitung koppelbar“, erläu­tert Frank Melchior vom Energie-Bera­tungs-Zentrum Hildesheim (ebz). Die Technik benötige zudem vergleichswei­se wenig Platz und erfordere einen ge­ringen Betriebs- und Wartungsaufwand. In Hildesheim profitieren schon seit 2011 zahlreiche Kunden von der Biowär­me der EVI.

Wichtig für Umwelt und Klimaschutz ist auch der regenerativ erzeugte Strom, den die EVI bei neuen Produkten aus­schließlich im Angebot hat. Der Energie­versorger bietet außerdem den Ausbau von Photovoltaikanlagen an, mit denen Hausbesitzer ihren eigenen Ökostrom produzieren können. Das Tochterunter­nehmen EVI SOLARMEILE berechnet auf Wunsch die Wirtschaftlichkeit, über­nimmt die Installation der Module und Speicher sowie die Wartung. Für den Ausbau der kompletten Infrastruktur im Neubaugebiet Ostend verlegt die EVI etwa zehn Kilometer Leitungen. Ge­plant ist auch der Ausbau des Glasfaser­netzes für schnelles Internet.